Cute But Psycho ist ein Album von Ironia, das Jazz nicht als Hintergrund, sondern als Handlung versteht. Die Stücke wechseln zwischen Spannung und Ruhe, als würden sie kurze Episoden in Wonderlife ausleuchten: ein Blick, ein Bruch, ein schneller Schnitt. Blackout eröffnet Raum für Kanten, Hate Meditation setzt auf kontrollierte Reibung, und Pleasure on my mind zieht die Perspektive wieder näher heran.
Später kippt mercury in retrograde in eine schwebende Ungewissheit, während Giving bad people good ideas und renegade breakdown das Tempo wie eine Diskussion im Proberaum anziehen. Return To Hell wirkt wie ein Abstieg ohne Pathos; guts of a virgin bleibt roh, ohne sich zu verstecken.
Am Ende setzt If you can't do it good, do it hard einen entschlossenen Strich, bevor it's britney, bitch als letzter Moment noch einmal das Licht dreht. In der ersten Chart-Phase erreicht das Album Position 82 und sammelt 4173167 Streams.



