Hole setzt in der Spielwelt mit Hello World album auf eine 14-Track Abfolge, die zwischen metal, grunge, rock und indie pendelt. Der Einstieg wirkt direkt: I love you und Somewhere drücken nach vorn, danach schieben No way und Frozen eine kühlere Kante nach. Live und der Titel Hello World ändern das Tempo, ohne den Faden zu verlieren.
In der Mitte öffnen Witch road und Old Love den Raum für rock, während St.five kurz in Richtung indie auflockert. Später ziehen L.O.V.E und here we come wieder zu grunge zurück. Come with us und La la la halten den rock-Antrieb stabil, bis Euforia mit einem helleren Schlussakzent endet.
In den Charts steigt das Album bei 35 ein. Der Ablauf wirkt wie eine Tour durch verschiedene Orte: mal hart, mal rau, dann wieder offen, aber immer mit einem einfachen Haken, der im Kopf bleibt.



